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Warré Futterzarge

Pfarrers Emile Warré hat ja den Frühlingsfütterer entworfen der sehr gut funktioniert. Ich habe ihn etwas umgemodelt damit ein kleines Schälchen eingestellt werden kann. Wenn die Futterzarge auf das Bodenbrett gestellt wird zieht sich das  Bienenvolk allmählich in Richtung Futter und begünstigt die Verlagerung des Brutnest nach unten. In diesem Fall sollte das Flugloch eingeengt werden um Räuberei zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://youtu.be/KszG7iye_CE

 

Download der FreeCAD Datei

 

 

Warré Dach

Die Warré Beute sieht mit ihren Dach richtig Cool aus oder ? Ich habe das Dach wieder mit FreeCad gezeichnet.
Das Dach wird auf das Warrékissen gesetzt und hat umlaufend Luft.
Der Mittenboden ist ausgeschnitten um die Feuchtigkeit der Stockluft besser entweichen zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FreeCad Datei

Warré Kissen

Das Kissen für die Warré beute ist nur ein Rahmen aus vier 100 mm breiten Brettern. 
Auf der Unterseite wird ein Insektenschutznetz geklebt. Die Zarge wir zum Schluss mit Kleintierstreu oder Stroh gefüllt. Die Füllung soll isolieren und gleichzeitig die Feuchtigkeit entweichen lassen.

 

 

 

Freecad Datei kissen.fcstd

 

 

Warré Zarge

Wie bei anderen Beuten auch ist die Zarge für eine Warré Beute einfach gehalten.
Sie Besteht aus vier 210 mm breiten Brettern so dass sich ein Innenmaß von 302 mm ergibt. An zwei Seiten kommen noch Tragegriffe und oben sind die Seitenteile für die Oberträger ausgeklinkt.

 

 

FreeCad Datei Zarge.fcstd

Bodenbret Warré Beute

Das Normale Bodenbrett der Warré Beute ist sehr einfach. Ein Brett mit dem Maßen 350 mm x 350 mm mit einer Aussparung. Unter der Aussparung ein Brett geschraubt so das sich ein Flugloch ergibt wenn eine Zarge darauf steht. Zwei dicke Leisten zur Stabilisierung und fertig ist das Bodenbrett.

 

Hier die CAD Datei für Freecat

 

 

 

Frühlingsfütterer Warré Beute

Es kommt häufig vor das schlechtes Wetter ist oder das noch nicht viel Blüten blühen. Damit die Bienen nicht hungern müssen hat Pfarrers Emile Warré den Frühlingsfütterer erfunden.

Es ist ein Flacher Rahmen mit einer Schublade in der etwas Flüssigkeit gefüllt werden kann. Der Flühlingsfütterer wird auf das Bodenbrett gestellt und die Zargen oben drauf. Es kann dann jeder Zeit von hinten nachgefüttert werden.

 

 

Es empfiehlt sich das Becken mit Bienenwachs auszugießen um es dicht zu bekommen. Gefüttert wird dann mit einer Zuckerlösung im Verhältnis 1:1 also ein Teil Zucker ein Teil Wasser.

 

Das Bienenvolk zieht sich Richtung Futter und begünstigt die Verlagerung des Brutnest nach unten.

 

 

Stückliste für den Frühlingsfütterer.
BeschreibungMaterialAnzahlLängeBreiteDicke
AußenwandHolzleiste1350 mm28 mm28 mm
AußenwandHolzleiste2306 mm28 mm28 mm
MittelwandHolzleiste1294 mm16 mm28 mm
SchubladeHolzleiste1350 mm16 mm26 mm
BeckenbodenHolzbrettchen1290 mm150 mm6 mm
BeckenwandHolzleiste1250 mm20 mm20 mm
Beckenwand SeiteHolzleiste2130 mm20 mm20 mm
Querleiste RosteHolzleiste2110 mm10 mm10 mm
RosteHolzleiste7192 mm8 mm8 mm
GriffHolzleiste1100 mm8 mm8 mm

 

Download der Zeichnung für FreeCad

 

 

Warré Bienenstock

Nachdem meine Bienenkiste erfolgreich besiedelt wurde, hatte ich den Wunsch bei mir zuhause auch einen Bienenstock aufzustellen. Eine Bienenkiste ist aus Platzmangel nicht sinnvoll also schaute ich mich nach anderen Beuten um. Eine Beute ist das zuhause für die Bienen. Es gibt viele verschiedene Arten wie z.B. Die Bienenkiste, Dadant, Zanderbeute nach Dr. Liebig, Einraumbeute, Golzbeute, Top Bar Hive, Blätterstock und und und… Jede Beute hat auch ihre eigene Betriebsweise. Die meisten Betriebsweisen laufen darauf hinaus das Die Bienenstöcke zur Durchsicht geöffnet werden und an den Bienen herumgedocktert wird, Weiselzellen ausbrechen, Königinnen tauschen etc. Das ist etwas das mir ganz und gar nicht gefällt, den Bienen natürlich auch nicht. Folgende Punkte sollte meine Bienenbeute erfüllen:

  • Wesensgemäße Bienenhaltung
  • Naturwaben bau denn die Bienen Kommunizieren auch über Schwingungen der Waben was bei Rähmchen nicht oder schwer geht.
  • Kleine Bauweise trotzdem gute Überwinterung Möglich
  • Gutes Raumklima also kein Schimmel, Schwitzwasser etc.
  • Natürliches Material also Holz und kein Verpackungsmaterial
  • Einfach nach zu Bauen
  • Wirtschaftlichkeit

Da blieben für mich nur die Bienenkiste und der Warré Bienenstock. Die Bienenkiste Habe ich im Schrebergarten und sollte nicht hier wegen den Größe aufgebaut werden.

Aus Zeitgründen habe ich mir den Warré Bienenstock fertig gekauft. Ich habe den Warré Bienenstock bei der Firma Holtermann gekauft. Die Verarbeitung ist sehr gut und das Holz ist 24 mm dick. Emile Warré schrieb in seinen Buch das das Holz mindesten 20 mm Dicke haben soll. Wegen der Isolierung ist Dickes Holz besser. Ich habe die Version mit den Guckzargen genommen.  Da sind Fenster drin durch denen man die Bienen beobachten kann ohne den Bienenstock zu öffnen was ein Wärmeverlust bedeuten würde und die Bienen ihn durch Mehrarbeit ausgleichen müssten. Mehrarbeit bedeutet auch mehr Honig zu verbrauchen.

Das Kissen habe ich mit einen Insektengitter auf der Unterseite geschlossen und dann Stroh eingefüllt. Das Dach habe ich ausgeschnitten damit die Feuchte Luft besser entweichen kann. Eine gute Beschreibung zeigt auch Torben Schiffer in seinem Video.

Mittlerweile habe ich auch eine Zweite Beute nach Pfarrers Emile Warré gebaut. Als Boden habe ich eine Zarge die mit Kleintierstreu und Baumrinden Stücken gefüllt ist. Darin soll sich ein eigenes Biotop entwickeln inklusive Bücherskorpion der auch die Varoamilben frisst. Ein Bücherskorpion kann 9 Milben pro Tag verspeisen. Die Oberträger in den Zargen werden Festgenagelt. Bei der ersten Beute habe ich noch 1.6 mm Nägel ohne Köpfe verwendet. Das einsetzen der Oberträger ist fummelig. Nu mach ich es so: Ich lege die Oberträger in die Zarge und bohre mit einen 1,5 mm Bohrer durch die Oberträger in die Zarge. Danach nehme ich die Oberträger ab und bohre die Bohrungen in der Zarge auf 2 mm auf. Die Nägel mit Köpfen schlage ich in die Oberträger wo sie drin bleiben und stecke die Oberträger in die Zarge.

Wenn Ihr nun mehr über Pfarrers Emile Warré Betriebsweise erfahren möchtet, die ganz anders und Bienenfreundlicher ist als in anderen Beuten dann solltet ihr das Buch von Pfarrers Emile Warré lesen.
Im Block http://warre-blog.de/ und im Buch das auch Online verfügbar ist unter http://www.warre-bienenhaltung.de/ gibt es noch viel zu Lesen und Lernen.

Ich habe die Bodenzarge mit den Programm FreeCad gezeichnet. FreeCat ist kostenlos für alle Betriebssysteme erhältlich und ist Opensource.

https://www.freecadweb.org/downloads.php

Bodenzarge runter laden

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