Pixel von Robert Schweißgut

 

So sah alles einmal aus. Ein par Holzteile, Kleinteile wie Gestänge etc. und ein Bauheft. Unten im Bild das Buch Wing-Tips Band 1 welches ich in einen anderen Beitrag beschreiben werde. Aber nun zurück zum Pixel.  Der kleine Pixel ist ein Nurflügel mit 1 m Spannweite. Kaufen kann man ihn bei Robert Schweißgut. Das Besondere ist die Flügelbauweise. Der Flügel besteht aus Voll-Balsa also  die vordere Flügelhälfte aus dem Vollen gefräst und dann ein Brettchen angeklebt. 

 

 

 

Ich war erst skeptisch ob das ganze auch stabil genug ist aber nachdem ich den Pixel geflogen bin ist alle Skepsis ausgeräumt. Der Flügel bekommt keine Rippen wie es sonst bei Jedelki-Flächen üblich ist, das ist bei der geringen Spannweite auch nicht nötig. lediglich in der Mitte eine Rippe aus Hartholz. Sie dient als Auflage für den Rumpf und Stabilisiert die Klebeflächen wo die beiden Flügelhälften zusammen geklebt sind.

Achtung: Robert schreibt in seiner Anleitung das die Rippe mit
5 Minuten Epoxi geklebt werden soll weil möglichst wenig Feuchtigkeit ins Holz gelangen soll um einen Verzug vorzubeugen.

 

Die Nasenleiste ist aus Kiefer und Pfofilgefräst also aufpassen beim ankleben. Beim Hangfliegen im hohen Gras/Gestrüpp hat es erstaunliche Vorteile weil es weniger Dellen gibt und außerdem übernimmt die kleine Leist auch eine Stabilitätsfunktion. Die Querruder gehen über die gesamte Spannweite und bestehen aus einer Dreikantleiste.

 

 

 


Der Rumpf ist auch einfach zu bauen. Auf den Seitenteilen werden Verstärkungen geklebt, vorne Dreikantleisten. Hinten ein Spannt und vorne ein Spannt.

 

 

 

 

Der Rumpfboden besteht aus einem Brettchen und ist Stabil genug. Am Heck kommt eine Landekufe die ich aber weggelassen habe.

 

 

 

 

 

Hier sieht man schön die Dreikantleisten und den vorderen Spannt. Ich hab ihn mit meinen groben Schosserfingern gleich durchgebrochen. 🙁

 

 

Davor kommt dann noch ein runder Spannt zur Befestigung des Motors.

Ich habe beim kauf nicht auf die Befestigunsart geachtet. Daher habe ich den Rumpf vorne durchgesägt, einen Spannt aus Sperrholz eingeklebt wo der Motor aufgeschraubt wird.

 

 

 

 



 

Als Motor habe ich den D-Power AL-28-14 als Set mit Regler gekauft. Und mit einer 8 X 4 Latte soll er 700g Schub machen. Mein Pixel geht damit Senkrecht in den Himmel.

 

 

Das abgesägte vordere Rumpfteil habe ich als Haube wieder angeschraubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Holz der Tragfläche ist sehr weich daher habe ich die Fläche mit Klarlack gestrichen und weil es toll aussah den Rumpf gleich mit. Die Unterseite der Tragfläche habe ich rot gestrichen um den Pixel in größerer Höhe besser sehen zu können.

 

 

 

 

 

Der Erstflug war absolut problemlos. Ein wenig übermotorisiert rockt er über den Rasen im Tiefflug. Thermikfliegen soll ja auch gut gehen aber es war nicht das Wetter dazu.

 

 

 

Am gleichen Tag habe ich den Nurflidl eingeflogen. Es ist ein Flugmodell für Kinder vom Discounter Lidl der nach der Anleitung von Robert Schweißgut umgebaut wurde. Durch den Motor vorne wurde er Kopflastig und ich musste hinten Gewicht ankleben.

 

 

 

 

Beide Flieger sind absolut gutmütig.

 

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